Chaos im Gerätehaus muss nicht sein

 

Ärgern Sie sich auch immer wieder über die Unordnung in Ihrem Gerätehaus? Nicht nur, dass man die benötigten Geräte auf den ersten Griff nicht wiederfindet. Die Geräte leiden unter der Unordnung, denn pfleglich sollte man schon mit seinen Gartengeräten umgehen. Außerdem ist die Unordnung auch nicht ganz ungefährlich, wie schnell hat man sich an einem spitzen Teil verletzt! Wir möchten Ihnen helfen Ihr Gartenhaus ein wenig sicherer zu gestalten. Dazu haben wir fünf Vorschläge, aus denen Sie sich das heraussuchen können, was Sie benötigen und was Sie für sinnvoll erachten. Natürlich sind unsere Anleitungen nur Vorschläge, die Sie mit etwas Phantasie umgestalten oder verändern können und die Sie auf die Größe und den Platz Ihres Gerätehauses anpassen können.

Bauanleitungen für das Gerätehaus
  1. Ein Geräteständer sorgt für Halt
  2. Kleinteile-Regal schafft Ordnung in Ihrem Gartenhaus im Gartenhaus
  3. Arbeitstisch und Eckregal mit schwenkbaren Unterschrank
  4. Sicherer Halt für Gartenscheren
  5. Immer zu gebrauchen - Ablageborde

Ein Geräteständer sorgt für Halt

Geräteständer

Gartengeräte kann man in Halterungen aufbewahren, die aus Metall gefertigt sind und unterschiedlich funktionieren. Aber sind diese Halterungen sicher? Kann nicht doch ein Spaten aus dem Haken oder der Federhalterung herausrutschen und Ihren Fuß schmerzhaft malträtieren? Deshalb hier eine Bauanleitung, mit der Sie die Stiele Ihrer Gartengeräte übersichtlich und sicher an der Wand befestigen können. Wenn Sie ein Gerätehaus aus Holz besitzen, sollten Sie bei der Befestigung darauf achten, dass Sie die Halterung an einem tragenden Balken befestigen und nicht etwa durch die Wandbretter oder -bohlen bohren.

1. Bau des Geräteständer:

Gerätehalter

Als erstes bauen Sie sich einen Gerätehalter, der die Gerätestiele vor dem Herausfallen sichert. Wir haben mal verschiedene Möglichkeiten für Sie zusammengestellt. Für welchen Form Sie sich entscheiden, hängt in erster Linie von Ihren Geräten, Ihrem Geschmack und natürlich Ihrem Geldbeutel ab. Sie können auch mehrere Möglichkeiten miteinander kombinieren oder Ihre eigene Phantasie spielen lassen. Wir haben in der einfachen Version eine zweite Leiste mit einer Dicke von 18 mm vorgesehen, die die gleiche Länge wie die Halterung hat und an einer Seite mit eine schwenkbare Achse aufweist. Für diese Achse benutzen Sie eine Stockschraube mit den Maßen M6 x 70.

Gerätehalter

Das Ende mit dem Schneidgewinde schrauben Sie in die Halterung. In die Sicherungsleiste bringen Sie eine Bohrung mit einem Durchmesser von 6,5 mm an, damit sich die Sicherungsleiste leicht um das Gewindeteil drehen lässt. Der Rest des Gewindes der Stockschraube wird durch die Sicherungsleiste gesteckt und mit zwei Sechskantmuttern DIN 934 gesichert. Sie sollten die Muttern nur soweit fest drehen, dass sich die Leiste noch leicht bewegen lässt. Das andere Ende der Sicherungsleiste wird mit einem Schraubhaken oder einem Riegel am Gerätehalter gesichert.

Gerätehalter

Eine zweite, wenn auch teurere Möglichkeit ist die Sicherung der Gerätestiele mittels einzelner Riegel. Dabei sollten Sie darauf achten, dass erstens der Abstand der einzelnen Riegel untereinander groß genug zum Öffnen ist und dass zweitens die Höhe der Riegel nicht die Höhe der Halterung übersteigt.

Riegel

Wir haben hier für Sie verschiedene Riegel dargestellt. Welchen Riegel Sie verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Da die Riegel keinem großen Druck widerstehen müssen, wird es nicht erforderlich sein, sie besonders groß zu dimensionieren. Aus Edelstahl rostfrei sollten sie aber sein, denn in Gartenhäusern wird es feucht und normaler Stahl rostet.

Arbeitsschritte:

Überprüfen Sie die Platzmöglichkeiten in Ihrem Gartenhaus sowie die Anzahl und Befestigungsart Ihrer Gartengeräte, die Sie in diesem Halter sichern wollen. Nehmen Sie eine Holzleiste in der benötigten Länge und einer Breite von ca. 57 mm und einer Höhe von 38 mm.

Gerätehalter

Aus unser Zeichnung können Sie erkennen, wie Sie die Einfräsungen für die Stiele herstellen. Zeichnen Sie die Mindestbreite und die Mindesttiefe auf der Holzleiste auf. Achten Sie dabei auf die benötigten Abstände der Geräte. Bohren Sie dann drei Löcher innerhalb dieses Viereckes, nehmen Sie eine Stichsäge und sägen Sie entlang der Außenlinien bis zu den äußeren der drei Bohrungen, dann entfernen Sie noch die in der Zeichnung rot dargestellten Grate und schleifen die Ausfräsung sowie die Ober- und Unterkanten glatt, damit Sie sich nicht an einem Holzsplitter verletzen. Die Halterung wird mittels nichtrostender Holzschrauben an den Balken des Gartenhauses befestigt. Die Schraubenlöcher werden durch die Ausfräsungen geführt, daher sollten Sie darauf achten, das noch genügend Material hinter der Ausfräsung vorhanden ist. Natürlich können die Rundungen auch mit einem Fostnerbohrer ausgesägt werden. Das bringt saubere Flächen.

Gerätehalter

Wenn Sie sicher sind, dass Sie Ihre Geräte nicht „hinter Schloß und Riegel“ halten müssen, dann haben wir eine andere Lösung. Bohren Sie in die Halterung Bohrungen von 25 mm Durchmesser bei einer Tiefe von 30 mm, sägen Sie von einem Rundholz mit diesem Durchmesser Stücke in einer Länge von 100 mm ab. In die restliche Länge von 70 mm raspeln Sie eine Einkerbung (siehe Zeichnung), die mindestens 40 - 45 mm breit und ca.10 mm tief sein sollte. Die Einkerbung sollte aber mindestens 10 bis 15 mm vom Ende, welches nicht in die Bohrung gesetzt wird, entfernt sein. Das längere Ende stecken Sie in die dafür vorgesehenen Bohrungen und verleimen dieses. Die Einkerbungen halten die Gerätestiele fest, dass Sie nicht herunterrutschen. Auch bei dieser Halterung sollten Sie auf die Abstände der einzelnen Rundhölzer achten und sie passend für Ihre Geräte anbringen.

Materialliste für Gerätehalter:

Stck.BenennungMaßeMaterial
1Halterung38 mm x 57 mm x 1200 mmKiefer, Fichte
1Sicherungsleiste19 mm x 38 mm x 1200 mmKiefer, Fichte
1Riegel oder Sicherungshaken  
1StockschraubeM6 x 70 
2SechskantmutterM6 
 RundhölzerDurchm. 25 mm x 100 mmKiefer
 Rostfreie Holzschrauben  

2. Bau des Abtropf-Auflagekastens:

Ihre Gartengeräte stellen nun keine Stolperfallen mehr da, damit sie aber bei Nässe gut abtropfen können, haben wir für Sie einen Ablagekasten dazugestellt. Das Innenteil, ein abgekantetes, verzinktes Eisenblech, können Sie herausnehmen und bei Bedarf reinigen. Den Abtropfkasten sollten Sie als erstes an der Wand verschrauben, bevor Sie die Aufhängung befestigen. Der Abstand zwischen Kasten und Aufhängung sollte sich nach dem kleinsten Gartengerät richten. Stellen Sie also alle Geräte auf den Kasten und ermitteln Sie dann die passende Höhe der Aufhängung.

Abtropf Auflagekasten

Arbeitschritte:

Besorgen Sie sich ein Blech mit mindestens 13 cm Breite und einer in der für sie benötigten Länge, wir haben hier einfach mal eine Länge von 119 cm angenommen. Der Schlosser sollte das Blech rundum seitlich etwa 30 mm abkanten und dann verschweißen, falls Sie selbst nicht mit Metallarbeiten vertraut sind. Sie sollten auch auf jeden Fall darauf achten, dass die Kanten der Blechwanne gut abgeschliffen werden, damit sich niemand an scharfen Kanten und Ecken schneiden kann. Zum Reinigen können Sie dann das Blech herausnehmen. Bauen Sie aus Holzleisten von mindestens 2 cm Breite einen Rahmen, dessen Außenmaße der Größe des Bleches entspricht (plus ca. 1-2 mm Spiel rundherum), hier also 14 cm x 120 cm. Dieses Spiel benötigen Sie, um das Lochblech ohne Verkanten in den Kasten legen zu können.

Schneiden Sie nun die Holzleisten für den äußeren Rahmen zu. Diese Holzleisten sollten einseitig bündig an dem Blechrahmen befestigt werden und mindestens 60 mm an der anderen Seite überstehen, damit z.B. eine Gartenharke nicht übersteht und man sich an den Zähnen eventuell verletzen kann. Sie können die Leisten entweder auf Gehrung schneiden oder aber die Leisten stoßen.

Bauen Sie aus 20 mm breiten Leisten drei Dreieckrahmen, die oben eine Länge entsprechend der Breite des Kastens haben. Befestigen Sie diese Dreieckrahmen an der Gerätehauswand (auf die Abstände achten: der Außenabstand sollte das Außenmaß des Kastens minus Breite der Außenleisten haben). In den Zwischenraum der Dreieckstützen können Sie lange Bambusstangen oder Stützstäbe lagern, die sonst auch nirgendwo einen Platz finden. Legen Sie danach den Kasten (ohne das Blech) auf und verschrauben Sie diesen an den Stützen.

Zum Schluss legen Sie das Blech in den Kasten. Wenn Sie auf genügend Spiel geachtet haben, dürfte es für Sie kein Problem sein, dieses bei Bedarf wieder herauszunehmen und zu reinigen.

In unserer Materialliste haben wir die Einzelteile nach unsere Bauanleitung aufgeführt, wenn Sie die Teile in einer anderen Größe erstellen wollen, achten Sie auf die Maßangaben.

Materiallisten:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
  untere Rahmen  
12kurze Leiste2 cm x 2 cm x 14 cmKiefer, Fichte
21lange Leiste2 cm x 2 cm x 120 cmKiefer Fichte
  Außenrahmen  
32kurze Leiste2 cm x 2 cm x 16 cmKiefer, Fichte
41lange Leiste2 cm x 2 cm x 120 cmKiefer Fichte
51Blechwanne0,1 cm x 13 cm x 119 cm c 3 cm (Kantenhöhe)
(Innenmaß Kasten - beidseitig 0,5 mm Spiel)
 
  Stützen  
63Wandleiste2 cm x 2 cm x 14 cm 
73lange Leiste2 cm x 2 cm x 16 cmKiefer Fichte
83Querstrebe2 cm x 2 cm x 20 cm 
  Rostfreie Holzschrauben, Holzleim  

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Kleinteile-Regal schafft Ordnung in Ihrem Gartenhaus im Gartenhaus

Sammelregal

Wenn in Ihrem Gartenhaus Samentütchen, Bastknäuel und anderer Kleinkram herumfliegen, wird es Zeit, nach unserer Bauanleitung ein Kleinteile-Regal zu bauen. Der Clou dieses Regals sind die herausnehmbaren, nach hinten abgeschrägten Einlegeböden. Durch die Schrägstellung dieser Einlegenböden können Samentüten, Blumenanbinder und anderer Kleinkram nicht herausfallen.

Das Kleinteile-Regal wird verschraubt, geleimt und gedübelt. Es besteht aus zwei Seitenteilen, der Rückwand, sowie Ober- und Unterteil, wobei das Material der Rückwand weniger stark ist als das für die Seiten-, Ober- und Unterteile.

Sammelregal

Schneiden Sie die Teile nach Maß zu und säubern Sie die Schnittkanten. Bringen Sie die Bohrungen für die Dübel an, dabei darauf achten, dass die Dübelbohrungen in den Seitenteilen nicht zu tief ausgeführt werden. Bohren Sie in den Seitenteilen und in der Rückwand die Löcher für die Schrauben vor und bringen Sie mit einem entsprechenden Bohrer eine Senkung für den Schraubenkopf an. In die Rückwand bohren Sie zwei Löcher für die Aufhängung.

In beide Seitenteile werden schräge Nuten eingefräst. Legen Sie dazu das Seitenteil auf eine ebene Fläche und zeichnen Sie die Nutlinien mit einem Stift und einem Winkel vor. Achten Sie auf die genauen Abstände. Die Nutbreite beträgt 0,5 cm.

Am besten eignet sich für die Herstellung der Nuten eine Maschine mit einer hohen Drehzahlleistung, wie zum Beispiel eine Oberfräse, mit der Sie Falze und Nuten herstellen sowie Auskerbungen für Scharniere und Kanten ausarbeiten können.

Sammelregal

Die hohe Drehzahlleistung ermöglicht es, die kleinen Bohrer sowohl durch Holz als auch durch andere Materialien wie Metall, Kunststoff, Acryl und Gipskartonplatten zu treiben. Es gibt aber auch Bohrmaschinen mit der nötigen Drehzahlleistung und einem zweiten Antrieb, an dem eine spezielle Fräsvorrichtung angebracht werden kann. Möchten Sie jedoch häufiger fräsen, lohnt sich die Anschaffung einer Oberfräse.

Die hohe Schnittgeschwindigkeit beim Fräsen verursacht am Werkzeug und am Material hohe Temperaturen. Am besten, Sie fräsen gleichmäßig und zügig, ohne den Vorschub zu erhöhen. Bei zu großem Vorschub oder wenn Sie mit der Fräse zu lange an einer Stelle verharren, können Brandflecken entstehen, die nur schwer zu entfernen sind.

Sammelregal

Bevor Sie die Oberfräse ansetzen, zeichnen Sie mit einem Bleistift die Fräslinie exakt an. Das zu bearbeitende Holz muss unbedingt fest verschraubt werden. Am besten, Sie spannen es in eine Werkbank ein. Falls Sie keine besitzen, können Sie sich auch mit einem Tisch und Klemmzwingen behelfen. Um Druckstellen zu verhindern, legen Sie kleine Holzplättchen oder Pappe zwischen Zwinge und Werkstück.

Bevor Sie die Teile zusammenbauen, sollten Sie überprüfen, ob sich die Einlegeböden auch leichtgängig in den Nuten bewegen lassen. Ansonsten bearbeiten Sie die Nuten nach. Auf jeden Fall sollten Sie alle bearbeiteten Kanten von überstehenden Graten und Holzsplittern befreien.

Sammelregal

Nachdem Sie nun alle Teile zugeschnitten und fertig bearbeitet haben, setzen Sie die Holzdübel mit Holzleim ein und verschrauben die einzelnen Teile.

Zum Schluss setzen Sie die losen Einlegeböden ein. Achten Sie darauf, dass die Bretter nicht in der Nut verkanten. Für die Befestigung des Regals sind in der Rückseite zwei Bohrungen vorgesehen, mit denen Sie das Regal entweder auf zwei Schraubhaken hängen oder mit zwei Schrauben an der Wand befestigen.

Nun brauchen Sie nur noch Ihre Samentüten und den anderen Kleinkram zu sortieren und Sie werden sich über die Ordnung in Ihrem Gartenhaus freuen.

Materiallisten:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
11Seitenteil rechts1,8 cm x 18 cm x 90 cmKiefer, Fichte
21Seitenteil links1,8 cm x 18 cm x 90 cmKiefer, Fichte
31Rückwand1,8 cm x 15 cm x 87 cmKiefer, Fichte
42Ober- und Unterteil1,8 cm x 12 cm x 16,5 cmKiefer, Fichte
55Borde0,5 cm x 12 cm x 22 cmKiefer, Fichte
616Holzdübel  
716nichtrostende Holzschrauben  
82Holzleim, 2 Schraubhaken  

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Arbeitstisch und Eckregal mit schwenkbaren Unterschrank

Arbeitstisch

Eine freie Ecke lässt sich bestimmt auch in Ihrem Garten­haus finden. Mit unserer heutigen Bauanleitung können Sie für Ihr Gartenhaus einen Arbeits­platz samt Eckregal bauen. So eine Arbeitsfläche im Eckformat ist immer eine platz­sparende Angele­gen­heit und Arbeits­flächen sowie Ablagen kann man nie genug haben. Als besonderen Clou haben wir für Sie noch einen schwenk­baren Unter­schrank dazugestellt, in dem Sie nicht nur Garten-Klein­geräte verstauen können. Versehen Sie den Unter­schrank mit einem Schloss, können Sie in ihm auch für Kinder gefähr­liche Stoffe einschließen.

Bau des Arbeittisches und des Regals:

Arbeitstisch

Befestigen Sie an jeder Seitenwand eine Holzleiste in der nach der Zeichnung angegebenen Höhe, falls Ihre Körpergröße der Durchschnittsgröße entspricht. Ansonsten sollten Sie vorher ausprobieren welche Arbeitshöhe für Sie die Richtige ist. Schließlich sollen Sie bei der Gartenarbeit keine Rückenschmerzen bekommen.

Nun bringen Sie an der linken Seite eine senkrechte Leiste an, die genau an der waagerechten Leiste anschließt und mit der waagerechten Leiste abschließt. An dieser Leiste befestigen Sie später den schwenkbaren Unterschrank.

Für die Regale verschrauben Sie in erreichbarer Höhe ebenfalls jeweils zwei Leisten waagerecht an den Wänden.

Arbeitstisch

Schneiden Sie aus einer Leimholzplatte mit den Maßen 2000 x 600 mm die dreieckigen Platten für den Arbeitstisch und die Regale aus (siehe Zuschneideplan). Vorher sollten Sie den Winkel in Ihrer Gartenhausecke überprüfen.

Bevor Sie die Arbeitsplatte auflegen, sollten Sie nicht nur die Regale befestigen, sondern vorher die Arbeitsplatte und die Regale mit Leinölfirnis anstreichen. Das wurde speziell für die Anwendung auf Holz entwickelt und schützt vor Feuchtigkeit.

Arbeitstisch

Legen Sie die Regalplatten auf den Leisten auf und verschrauben Sie diese. Bringen Sie an der offenen Seite der Regale eine Leiste an, die etwas über die Regalplatten übersteht. Dieser Rand soll verhindern, dass Ihnen die auf den Regalen liegenden Teile entgegenfallen.

Sobald Sie die Regale fertig gestellt haben, wird für die Arbeitsplatte als Stütze noch eine Querleiste angebracht, die Sie am besten mit Winkeln an den waagerechten Leisten befestigen und die mit der Oberkante auf gleicher Ebene liegt wie die waagerechten Leisten. Legen Sie die fertig zugeschnittene Arbeitsplatte auf die unteren Leisten auf und verschrauben sie beides miteinander. Auch die Arbeitsplatte erhält vorne eine Abschlussleiste. Diese sollten Sie aber bündig mit der Arbeitsplatte abschließen lassen, damit Sie die Arbeitsplatte besser reinigen können. Sie können aber auch diese Leiste überstehen lassen, wenn Ihnen dieses lieber ist.

Materiallisten:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
11senkrechte Leiste2 cm x 5 cm x 90 cmKiefer, Fichte
22Auflageleiste Arbeitsplatte2 cm x 5 cm x 68 cmKiefer, Fichte
31Arbeitsplatte1,8 cm x 15 cm x 87 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
41Randleiste Arbeitsplatte2 cm x 5 cm x 114 cmKiefer, Fichte
52Querleiste Regal2 cm x 5 cm x 80 cmKiefer, Fichte
62Metallwinkel  
72Auflageleiste Regal groß2 cm x 5 cm x 44 cmKiefer, Fichte
81Regal groß1,8 cm x 70 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
91Randleiste Regal groß2 cm x 5 cm x 74 cmKiefer, Fichte
102Auflageleiste Regal klein2 cm x 5 cm x 30 cmKiefer, Fichte
111Regal klein1,8 cm x 50 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
121Randleiste Regal klein2 cm x 5 cm x 54 cmKiefer, Fichte
Leinölfirnis, nichtrostende Holzschrauben

Bau des Unterschrankes:

Unterschrank

Der schwenkbare Unterschrank wird an der senkrechten Leiste mit zwei stabilen Bändern aufgehängt. Zur sicheren Führung haben wir den Schrank noch zusätzlich mit zwei Lenkrollen versehen. Damit können Sie den Unterschrank bequem und schnell unter der Arbeitsplatte verschwinden lassen. An der Innenseite der Türe wird eine Querleiste angebracht, die zur Aufnahme von Garten-Kleingeräten mit Schraubhaken versehen wird. Auf die schmalen Innenregale können Flüssigdünger, Messer oder ähnliches gestellt werden. Aus Sicherheitsgründen, damit Ihre Kinder nicht an die gesundheitsgefährdenden Mittel gelangen, sollten Sie dann aber besser die Türe mit einem Schloss versehen.

Der Unterschrank wird, wie Sie aus der Zeichnung ersehen können, aus 4 Platten zusammengebaut (siehe Zuschneideplan), die verdübelt, geleimt und verschraubt werden. Bevor Sie den Korpus zusammenbauen, sollten Sie in die Seitenteile die Bohrungen für die Regalhalter vornehmen. Natürlich nur, falls Sie nicht einfach für jede Seite zwei Holzleisten in der passenden Länge verwenden und diese verschrauben.

Unterschrank

Die schmalen Regalbretter werden ebenfalls aus den Resten der Leimholzplatte zugeschnitten. Sie haben eine Breite von 8 cm und eine Länge von 56 cm (siehe Zuschneideplan).

Rückwärtige Wand und Türe werden aus einer Sperrholzplatte mit einer Dicke von 0,5 cm zugeschnitten.

Haben Sie den Korpus zusammengesetzt und die Rückwand angebracht, befestigen Sie die Türe mit schmalen Scharnieren. Diese werden an der Innenseite des Korpus und an der Innenseite der Türe befestigt. Auf die Innenseite der Türe befestigen Sie eine Querleiste, in die Sie nach Bedarf Schraubhaken für die Gartenkleingeräte einschrauben. Bringen Sie an der Außenseite der Türe einen Türgriff an.

Unterschrank

An der Rückseite des Korpus befestigen Sie die Bänder und an der Unterseite des Korpus die Lenkrollen. Damit der Schrank bei der Befestigung der Bänder an der senkrechten Leiste waagerecht ausgerichtet ist, benutzen Sie einfach Holzreste auf der Seite ohne Lenkrollen zum Unterlegen. So können Sie auch ohne Hilfe einer weiteren Person den Schrank ausrichten und in die richtige Stellung bringen. Verschrauben Sie die Bänder an der Leiste. Ganz zum Schluss legen Sie noch die Regalbretter in den Schrank ein. Nun können Sie ihn mit Ihren Geräten und sonstigen Gartenzubehör einräumen.

Materiallisten:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
12Seitenteil2 cm x 18 cm x 70 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
22Ober- und Unterteil2 cm x 18 cm x 60 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
31Türe0,5 cm x 60 cm x 71 cmSperrholz
41Rückwand0,5 cm x 60 cm x 74 cmSperrholz
52Regalbrett2 cm x 8 cm x 56 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
61Querleiste2 cm x 5 cm x 55 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
78Holzdübel  
88Regalhalter  
92Lenkrollen  
102Bänder  
113Scharniere  
12Schraubhaken - nach Bedarf  
131Türgriff  
Holzleim, nichtrostende Holzschrauben, eventuell Türschloss

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Sicherer Halt für Gartenscheren

Scherenhalter

Astscheren, Rosenscheren, Heckenscheren, Gartenscheren - welcher Gärtner besitzt nicht mindestens eine davon. In fast jedem Garten- oder Gerätehaus liegen derer ein oder zwei und meistens so, dass die Verletzungsgefahr relativ hoch ist. Viele Gartenbesitzer wissen nicht, wie man die Scheren am sichersten aufbewahrt. Wir schlagen Ihnen mit dieser Bauanleitung zwei verschiedene Halterungen vor, mit denen die Scheren nicht nur sicher, sondern auch übersichtlich aufbewahrt werden können. Diese Halterungen sind ganz einfach konstruiert. Dennoch kann jeder Gartenbesitzer mit wenigen Handgriffen zur Sicherheit und Übersichtlichkeit in seinem Gerätehaus beitragen.

1. Beispiel:

Scherenhalter

Die erste Halterung ist für größere Scheren gedacht. Sie sollten auf jeden Fall zunächst den Platzbedarf Ihrer Scheren überprüfen und bei Bedarf die Maße abändern.

Schneiden Sie aus einer Leimholzplatte oder vorhandenen Holzresten die vordere und rückwärtige Seite der Halterung aus (siehe Zeichnung). Verfahren Sie mit den Seitenteilen ebenso und schleifen Sie die Schnittkanten ab.

Schrauben und verleimen Sie nun die zwei Seitenteile mit der Rückwand. Bevor Sie die Vorderseite aufschrauben sollten Sie den Halter an der Wand Ihres Gerätehauses befestigen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie die Schrauben nicht durch die Wand bohren. Hat der Scherenhalter seinen entgültigen Platz gefunden, schrauben Sie die Vorderseite auf. So haben Sie im Handumdrehen einen sicheren und vor allen Dingen leicht übersichtlichen Platz gefunden für Ihre Scheren gefunden.

2. Beispiel:

Scherenhalter

Die zweite Halterung ist für kleinere Scherenarten gedacht. Auch hier sollten Sie vor dem Aussägen den Platzbedarf Ihrer Scheren überprüfen.

Für unsere Bauanleitung sägen Sie aus einer Holzleiste mit einer Breite von 8 cm und einer Dicke von 1,8 cm drei Teile mit einer Länge von 30 cm aus.

Benötigen Sie für Ihre Scheren ein kleineres Maß, ändern Sie einfach den Abstand zwischen den beiden unteren Leisten. Brauchen Sie einen größeren Abstand, benötigen Sie eine breitere obere Leiste. Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die Auflagefläche zwischen oberer und unterer Leiste groß genug für die Befestigung ist.

Scherenhalter

Wenn Ihre Scheren dicker sind und Sie in der Tiefe mehr Spielraum benötigen, nehmen Sie für die unteren Leisten eine größere Dicke oder legen Sie zwei Leisten übereinander. Verschrauben Sie die Leisten miteinander, bevor Sie diese wiederum mit der oberen Leiste verschrauben.

Legen Sie die drei Leisten nach Zeichnung übereinander und verschrauben Sie diese mit nichtrostenden Holzschrauben. Nach dem Verschrauben zeichnen Sie mit Hilfe eines Winkelmasses zwei Schrägen (siehe Zeichnung) ein und arbeiten Sie diese mit der Stichsäge nach. Sie sollten die Schneidkanten auf jeden Fall entgraten, damit Sie sich nicht an einem Splitter verletzen.

Materialliste:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
großer Scherenhalter
12Vorder- und Rückwand1,5 cm x 18 cm x 20 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
22Seitenteil1,5 cm x 10 cm x 18 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
nichtrostende Holzschrauben, Holzleim
großer Scherenhalter
31vordere Leiste1,5 cm x 8 cm x 30 cmKiefer, Fichte
43hintere Leiste1,5 cm x 8 cm x 30 cmKiefer, Fichte
nichtrostende Holzschrauben, Holzleim

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Immer zu gebrauchen - Ablageborde

Ablageborde

Regale kann man immer gut gebrauchen, auch in einem Garten- bzw. Gerätehaus. Und wenn sie dann auch noch in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung stehen - noch besser. In unserer Bauanleitung haben wir auch daran gedacht. Der Bau der Ablageborde ist nicht schwierig, selbst ein nicht versierter Heimwerker wird sie ohne Schwierigkeiten selbst anfertigen können. Die Ablageborde bestehen aus zwei senkrechten Leisten, an denen Stützstreben befestigt werden, auf denen wiederum die Regalbretter liegen. Falls unsere Ablageborde für Ihr Gartenhaus zu groß oder zu klein sind, ändern Sie sie einfach in die für Sie erforderlichen Maße ab.

Bau der Ablageborde:

Ablageborde

Schneiden Sie als erstes zwei Leisten auf die passende Länge zu. Aus einer Sperrholzplatte oder Resten von Leimholzplatten schneiden Sie sechs Stützstreben mit einer Breite und einer Höhe von 16 cm zu.

Vier dieser Stützstreben verschrauben Sie mit den zwei fertig zugeschnittenen Leisten. Die Abstände entnehmen Sie bitte der Zeichnung. Erst dann verschrauben Sie die Leisten an der Wand mit einen Abstand von 80 cm. Im unteren Bereich haben wir noch ein Regal mit einer Tiefe von 30 cm und einer Breite von 80 cm zwischen die Leisten gesetzt, das von den restlichen zwei Stützstreben und zwei Leisten gehalten wird.

Schneiden Sie zwei Borde mit der Tiefe von 18 cm und einer Länge von 160 cm und ein Bord mit der Tiefe von 30 cm und der Länge von 80 cm zu. Die Ecken werden abgeschrägt, um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

Ablageborde

Bringen Sie in die beiden langen Regalbretter eine Nut ein, die der Breite der Leisten entspricht. Der Abstand der Nuten sollte dem Abstand der Leisten entsprechen. Zeichnen Sie mit einem Bleistift die Ausfräsungen vor, bohren in die Ecken ein Loch und sägen dann mit der Stichsäge entlang der vorgezeichneten Linien die Nut aus. Entfernen Sie die Reste mit einem Stechbeitel und entgraten Sie die Sägekanten.

Ablageborde

Befestigen Sie nun die beiden langen Ablageborde auf den Stützstreben und verschrauben Sie die Borde mit nichtrostenden Holzschrauben.

Nehmen Sie nun die zwei restlichen Stützstreben und befestigen Sie diese plangleich an zwei kurzen Leisten (siehe Zeichnung). Über Leiste und Stützstreben wird eine Querleiste angebracht. Diese Dreieck bringen Sie nun zwischen den beiden langen Leisten an. Darauf setzen Sie nun das kleine Regalbrett und verschrauben dieses mit nichtrostenden Holzschrauben.

Materialliste:

Nr.Stck.BenennungMaßeMaterial
12senkrechte Leiste lang2 cm x 5 cm x 160 cmKiefer, Fichte
26Stützstreben1,5 cm x 16 cm x 16 cmKiefer, Fichte
32Querleiste2 cm x 5 cm x 30 cmKiefer, Fichte
41Regal2 cm x 30 cm x 80 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
52Regal2 cm x 18 cm x 160 cmLeimholz -Kiefer, Fichte
62senkrechte Leiste kurz2 cm x 5 cm x 30 cmKiefer, Fichte
nichtrostende Holzschrauben

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Bauanleitungen